Futhark
Das Ältere Futhark
Do, 09/11/2008 - 19:37 – wegtam
Ich werde versuchen eine kurze Einführung und einen Überblick über die Entstehung der Runen zu geben.
Das Runenalphabet, oder besser Futhark, als bloße Schreibschrift abzutun wäre eine Mißachtung ihrer ursprünglichen Bedeutung.
Die Runen waren den Germanen heilig, sie waren göttlichen Ursprungs. Der Name "Futhark" ist dabei lediglich eine Aufzählung der ersten Buchstaben des Runenalphabets. Das heutige Wort “Buchstabe” rührt übrigens daher, daß die Runen in Stein oder Holzstäbe geschnitzt wurden. Diese Holzstäbe wurden dann zu Büchern zusammengebunden.
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Wunjo
Fr, 09/12/2008 - 20:25 – wegtam
Die Rune Wunjo steht für den Frohsinn, der sowohl aus der Geborgenheit in der Gemeinschaft erwächst als auch aus der Zuversicht der inneren Gelassenheit und dem Unverhaftetsein. Aus dem Gegensteuern gegen die Entfremdung und Entwurzelung entfaltet sich aus dem Inneren heraus die echte Heiterkeit. Diese Freude ist heilig und läßt Herz und Hand zusammenarbeiten, was den Zusammenhalt in einem noch so kleinen Kollektiv fördert. Es ist ein heiliger Zustand der Harmonie.
Uruz
Fr, 09/12/2008 - 20:24 – wegtam
Uruz steht für den Urgrund allen Seins. Auf ihr fußt die Grundlage allen Lebens.Die Erforschung der eigenen Ursprünge fördert die Verwandschaft allen Seins miteinander zutage. Es wird Sorgfalt und Genauigkeit verlangt. Die Verbannung der Selbsttäuschung und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft führt zum bewußten Erleben des Jetzt. Ziel ist die Vereinigung von Achtung vor dem Alten und Respekt vor dem Neuen zu einer fruchtbaren Synthese. Wer sich seiner Wurzeln bewußt ist, dessen Mut ist ungebrochen.
Thurisaz
Fr, 09/12/2008 - 20:21 – wegtam
Die Rune Thurisaz ist im wahrsten Sinne des Wortes eine "Donnerrune". Sie steht dafür dem Konflikt genüberzutreten. Sie überwindet Hindernisse und steht gleichzeitig für die Regeneration und das Erwachen. Starke Willenskraft und das Erkennen und Einschätzen der eigenen Macht werden durch sie gefördert. Die Rune steht für die geleitete Macht, die ihr Tun überblickt und auch die Verantwortung dafür übernimmt.
Tiwaz
Fr, 09/12/2008 - 20:20 – wegtam
Teiwaz, oder auch Tiwaz, stellt das von der Weltensäle gestützte Himmeldach dar. Nur ein Gleichgewicht der Energien ermöglicht ein Leben auf der Welt. Es ist die Wiederherstellung dieser Harmonie im Inneren und in der Umgebung gefordert. Sie steht für den gerechten Kampf und ist dem Gott Tyr gewidmet, dem Gott des Krieges und der Gerechtigkeit. Der Sieg ist greifbar, waren die Taten in der Vergangenheit gerecht. Anstrengung und Treue gegenüber den eigenen Prinzipien ist nötig.
Sowelu
Fr, 09/12/2008 - 20:19 – wegtam
Die Rune Sowelu bzw. Sowilo symbolisiert die Dynamik der Sonne. Das Sonnenrad steht für das unentwegte, zielgerichtete Strömen der Kräfte. Das Einswerden mit diesem Willen und die Bejahung dieser kosmischen Kraft führt zu einem starken Verbündeten. Es ist der gesunde Mittelweg zwischen Milde und Konsquenz zu finden. Die Vermeidung von Grausamkeit und Gier, auch sich selbst gegenüber wird Willen und Tatkraft stählen. Großzügigkeit auf allen Ebenen ist eine Zier.
Raido
Fr, 09/12/2008 - 20:18 – wegtam
Raido, oder auch Raidho, symbolisiert das wahre, gerechte Gesetz und die Ordnung aus Einsicht. Die Ordnung von Dynamik, Anpassung und Lernfähigkeit sind das Fundament des Lebens. Es läuft dabei nach den Regeln von Recht und Gesetz. Das Ziel soll nicht aus den Augen verloren werden, denn es ist einfach den Weg zu beginnen, aber schwierig ihn bis zum Ende zu gehen. Das ständige Auf und Ab des Lebens bilden einen Rhythmus.
Perth
Fr, 09/12/2008 - 20:17 – wegtam
Perth, auch Perthro genannt, ist die Schicksalsrune. Das Spinnen der drei Nornen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wird durch sie verkörpert, ohne jedoch unabwendbare Vorbestimmtheit zu meinen. Die Nutzung des Jetzt und die Möglichkeit Ursache zu sein und nicht bloß Wirkungsempfänger eröffnen sich hier. Das Schwimmen mit dem Strom wird sich nur lohnen, wenn es der eigene ist.
Othala
Fr, 09/12/2008 - 20:16 – wegtam
Die Rune Othila bzw. Othala steht für alles, was sich unter dem Begriff Sippe und Erbbesitz zusammenfassen läßt. Sie zeigt Heimatgefühl als Einssein mit den eigenen geistigen und materiellen Ursprüngen. Die Ahnen und die Heimat leben im Inneren. Das Wissen und die Erinnerung sollen gepflegt werden.