Die Germania
Mi, 09/10/2008 - 23:25 – wegtam
Die "Germania" gilt als die erste umfassende ethnologische Arbeit über die Lebensweise der Germanen. Obwohl diese Schrift nicht unumstritten ist, und man leicht erkennt, daß sie wohl hauptsächlich als politische Streitschrift dienen sollte, so gibt sie doch einen für damalige Verhältnisse guten Einblick in Alltag und Brauchtum der Germanen.
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Eine ungefähre Zeitlinie der Entwicklung von Germanen und Slawen in Europa
Mi, 09/10/2008 - 23:23 – wegtam
Die folgende Übersicht gibt einen groben Überblick über die Entwicklung der Germanen und Slawen in Europa.
Die Weltenesche Yggdrasil
Mi, 09/10/2008 - 23:18 – wegtam
Der im Mittelpunkt der Welt stehende immergrüne Baum, dessen Zweige sich über die gesamte Erde ausbreiten und der das ganze All umschließt. Wenn Yggdrasil bebt, geht die Welt unter.
Den Baum halten drei Wurzeln aufrecht:
- eine führt zu den Menschen (Midgard)
- eine zu den Riesen (Hrimthursen)
- eine steht über Niflheim [Nebelheim, der kalte Ort am nördlichen Ende von Ginnungagab]
Publius Cornelius Tacitus
Mi, 09/10/2008 - 23:15 – wegtam
Der volle Name von Tacitus lautete Publius Cornelius Tacitus. Er wurde im Jahre 55/56 u.Z. vermutlich als Sohn eines römischen Ritters in Rom geboren. Nach Abschluß seiner Unterweisung in den Grundlagen der Bildung schloß er sich hervorragenden Rednern an, wie es seit je die Römer getan hatten, die eine politische Betätigung anstrebten. Nach verhältnismäßig kurzer Zeit war er selbst ein gefeierter Redner.
Die Ranen auf Rügen
Mi, 09/10/2008 - 23:13 – hanka
Seit der Mitte des 6. Jahrhunderts, bis hin zu ihrer Christianisierung, besiedelten verschiedene slawische Stämme das Gebiet des heutigen Mecklenburg-Vorpommerns. Die Spuren dieser slawischen Siedlungszeit können mancherorts sogar noch bis in die Gegenwart hinein verfolgt werden.
Die Christianisierung Rügens
Mi, 09/10/2008 - 23:05 – wegtam
Rügen im Jahre 1168. Praktisch ganz Mitteleuropa ist bereits christianisiert. Auf der Insel Rügen leben die slawischen Ranen. Sie verehren in ihren Tempelburgen vielgesichtige Götter wie Rugievit, Porevit und Porenut. Den mächtigsten ihrer Götter nennen sie Swantevit. Um ihm zu huldigen, pilgern Menschen aus dem gesamten westslawischen Raum in das Hauptheiligtum der Gottheit nach Arkona ans Nordkap der Insel. Sie bringen ihm Opfergaben, wie Münzen, Glasperlen, aber auch Menschenopfer dar. Im Kriegsfall befragen sie das Orakel. Zu diesem Zweck führen die Priester des Swantevit sein Schlachtroß über zwei gekreuzte Lanzen. Je nachdem mit welchem Huf das Pferd die Lanzen zuerst
überschreitet entscheidet es über Sieg und Niederlage.